Hoditz, Albert Graf v. (1706–1778)
Hoditz, Albert Graf v., Landesbaudirektor und Mäzen, * 16. 5. 1706 Roßwald Bez. Jägerndorf (Rudoltice), † 18. 3. 1778 Potsdam. Studium in Altdorf und auf der Ritterakademie in Liegnitz. Er führte ein abenteuerliches Leben, übernahm 1741 das väterliche Gut Roßwald und machte es zu einem Zentrum der Kunst und galanter Vergnügungen. Umbau des Schlosses im Barockstil. Philosophisch und dichterisch begabt. Nach dem finanziellen Zusammenbruch in Roßwald setzte ihm sein Freund Friedrich der Große eine Pension aus und lud ihn nach Potsdam ein. Letzter Vertreter der Linie Hoditz-Roßwald.
Literatur
Stifter-Jb. 8 (1964) 75 ff. – MSH 4 (1959) 305. – Altvater-Kal. (1955) 61. – Zs. des Vereines für Gesch. Schlesiens 70 (1936) 304–319. – ADB 12. – D'Elvert, Chr.: Notizenbl. der hist.-stat. Sektion (1870) 89–91. – Wurzbach 9. – D'Elvert, Chr.: Schrr. der hist.-stat. Sektion 4 (1852) 161 ff.
Normdaten
Zitierweise
- „Hoditz, Albert Graf v. (1706–1778)“ in: BLGBL-online, Version vom 17. 9. 2025, URL: https://blgbl.de/id/5528.
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