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Hildebrandt, Johann Lukas v. (1668–1745)

Aus BLGBL

Hildebrandt, Johann Lukas v., Architekt, 4. 11. 1668 Wien, † 16. 11. 1745 Wien. Zunächst Feldingenieur in Italien, seit 1693 Architekturstudium in Rom. Kaiserlicher Rat 1698, Hofingenieur 1701, reiche Bautätigkeit in Wien, insbesondere am oberen und unteren Belvedere. Seine Tätigkeit in Böhmen und Mähren prägte den aufkommenden Barockstil.

Werke

in Böhmen und Mähren: Dt. Gabel (Zentral-Kuppelkirche 1699–1727). – Loretokapelle im Kapuzinerkloster Rumburg (1704–1707). – Schloß Kunewald (1726). – Zauchtel Bez. Neutitschein. – Stift Klosterbruck Bez. Znaim (1730–1748).

Literatur

Neumann, J.: Das böhm. Barock (1970). – Swoboda, K. M.: Barock in Böhmen (1964). – Toman 1 (m. Lit.). – ZSG 5 (1961/42) 151 ff. – ZDVGMS 9 (1905) 275 ff.

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