Heintl, Franz Ritter v. (1769–1839)
Heintl, Franz Ritter v. (seit 1808), Nationalökonom und Landwirt, * 30. 10. 1769 Altstadt Bez. Mähr. Trübau (Staré Město), † 15. 4. 1839 Wien. Jurastudium an der Universität Wien seit 1789, dort 1793 Dr. jur., danach bis 1825 Rechtsanwalt. Er kaufte 1802 die Güter Nering, Raspach und Würnitz in Niederösterreich und machte sie zu Mustergütern; später Kauf der Herrschaft Altbrünn und weiterer Güter in Mähren. Gründer der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft in Wien 1807 und anderer gemeinnütziger Gesellschaften. Hebung der Landwirtschaft und des Weinbaues, Schriftsteller auf volks- und landwirtschaftlichem Gebiet.
Werke
Die Landwirtschaft des österr. Kaisertums (1808 ff.); davon Band 4 und 5: Der Weinbau des österr. Kaisertums (1820). – Zahlreiche Arb. zur Volkswirtschaft, zu Obst- und Seidenbau und zur Viehzucht. – Verzeichnis s. D'Elvert (1870).
Literatur
Sudetenpost 5. 7. 1968. – ÖBL 2. – Kosch, Kath. Dtld. – D'Elvert Chr.: Gesch. der mähr. schles. Ackerbaugesellschaft (1870) 198–203. – Wurzbach 8.
Normdaten
Zitierweise
- „Heintl, Franz Ritter v. (1769–1839)“ in: BLGBL-online, Version vom 17. 9. 2025, URL: https://blgbl.de/id/5109.
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