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Höfler, (Karl Adolf) Constantin v. (1811–1897)

Aus BLGBL

Höfler, (Karl Adolf) Constantin v.Leere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert. (seit 1873Leere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert.), HistorikerLeere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert., * 26. 3. 1811Leere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert. MemmingenLeere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert., † 29. 12. 1897Leere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert. PragLeere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert.. Zunächst Rechtsstudium, dann Studium der Geschichte und Philosophie unter dem Einfluß Schellings in München seit 1828Leere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert., Dr. phil. 1831Leere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert.. Danach Geschichtsstudium in GöttingenLeere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert. und seit 1834 Studienreisen nach Florenz und Rom. Redakteur der „Münchner politischen Zeitung“ 1836Leere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert., Privatdozent 1838Leere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert. und o. Professor für Geschichte an der Universität München 1841Leere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert.. Von König Ludwig I. pensioniertLeere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert. und 1847 als Kreisarchivar nach Bamberg versetztLeere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert., hier Herausgeber fränkischer GeschichtsquellenLeere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert.. Von Graf Leo → Thun 1851 an die Universität Prag berufenLeere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert. und bis 1882 o. Professor für GeschichteLeere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert.. Zunehmender Gegensatz zum Geschichtsbild von → F. Palacký. Mitgründer des Vereines für Geschichte der Deutschen in Böhmen 1862Leere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert., Begründer der deutschen Geschichtswissenschaft in Böhmen. Von 1865 bis 1869 Mitglied des böhmischen LandtagesLeere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert., seit 1872 im HerrenhausLeere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert.. Mehrmals Dekan der philosophischen FakultätLeere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert., 1871 Rektor der UniversitätLeere Zeichenfolgen werden nicht akzeptiert.. Befürworter der Teilung von TH (1868) und Universität Prag (1882) in zwei nationale Hochschulen. Nach seiner Emeritierung weiterhin wissenschaftlich, aber auch literarisch und politisch tätig.

Werke

u. a. Gesch. der engl. Civilliste (1834). – Die dt. Päpste (2 Bde. 1859). – Lehrbuch der allg. Gusch. (3 Bde. 1846–56). – Urkundl. Nachrichten über König Georg Podiebrad (1849). – Quellensammlung für fränk. Gesch. (4 Bde. 1849 ff.). – Des Bartholomäus v. St. Egidius Chronik v. Prag (1859). – Mag. Joh. Hus und der Abzug der dt. Prof. und Studenten aus Prag (1864). – Über die luxemburg. Periode der dt. Kaiser und Könige (1865). – Abh. zur Gesch. Österreichs (2 Bde. 1871 f.). – Abh. aus dem Gebiet der slaw. Gesch. (5 Bde. 1875–82). – Zahlreiche Werke zur Gesch. des Spätmittelalters und der Reformationszeit. – Aufsätze vornehmlich in den Abh. der Akademien der Wiss. in Wien und Prag, in FRA und in MVGDB. – Verzeichnis s. PB Phil, Hienstorfer.

Literatur

BFH 1. – NDB 9 (m. Lit.). – PB Phil, Hien – storfer (1970) 73–95. – NÖB 15 (1963) 82–89. – Zischka. – Kosch, Staatshb. – ÖBL 2. – Kosch, Lit. lex. 2 (1953). – Wiss. im Volkstumskampf (W. Wostry, 1941) 357 ff. – MVGDB 75 (1937) 75–84; 61 (1923) 69–116; 36 (1898) 381–410. – ZSG 1 (1937) 210–219. – Kosch, Kath. Dtld. – Müller, G.: Die Geographie an der Prager Universität (1930) 124. – Nagl – Zeidler – Castle 3. – Brümmer 3. – ADB 50. – Die dt. Karl-Ferd.Universität in Prag (1899). – Almanach der Akademie der Wiss. Wien 48 (1898) 258–283. – BJb (1898). – OSN 11. – Wurzbach 9.

Normdaten

Zitierweise